Die vergangenen Tage waren vom Gedenken an den Novemberpogrom des Jahres 1938 geprägt. Einer der 4 Audio-Guides der Hörspuren widmet sich dieser Nacht des 9./10. November, in dem Tausende jüdische Geschäfte geplündert, Synagogen zerstört und Tausende Wiener Juden verhaftet und misshandelt wurden.
Das Projekt Hörspuren versteht sich explizit auch als „Sound-Memorial“, indem es die Wege der Audio-Guides, in denen sich die Menschen an die Ereignisse dieser Nacht erinnern, in einen Gedenkraum verwandelt. Die Kultursendung a.viso des Österreichischen Rundfunks und das auch weit über die Stadtgrenzen hinaus bekannte Wiener Stadt-Magazin Falter nutzten den Anlass, um das Projekt Hörspuren und einige der Interviewten Personen ausführlich vorzustellen (zu finden auch im Blog des stellvertretenden Falter-Chefredakteurs Florian Klenk). Zum Nachlesen bitte einfach den Links folgen.